Kultureller Brückenschlag

07.03.2001

Ölbilder, Zeichnungen, Aquarelle und andere Techniken von zusammen acht KünstlerInnen bilden das Fundament des "Brückenschlages" vom Schlitzerland über den Berg nach Schlüchtern. In der dortigen Synagoge findet zurzeit eine Ausstellung mit Arbeiten der heimischen Maler Fritz Döring, K.- H. Sippel, Erika Helbich und Peter Hartwig statt. Aus dem Schlüchterner Raum sind es Hans- Walter Siemon, Willi Tripp, Felix Muche-Ramholz und Helmut Nitzsche.

Zur Eröffnung am Freitag, dem 7. März 2001 hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden um das "kulturelle Bauwerk", an dem auch die Schlüchterner Kulturbeauftragte Heidrun Kruse-Krebs und Hans Bohl mitgearbeitet hatten, in Augenschein zu nehmen. "Als bemerkenswerte, tragfähige Konstruktion" bezeichnete der Schlüchterner Bürgermeister Falko Fritsch die Meisterwerke der Künstler. "In vielen der Arbeiten spiegelt sich in eindrucksvoller Weise die enge Verbundenheit der Künstler zu ihrer Region wider. Er hoffe, dass mit der Ausstellung eine fruchtbare kulturelle Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten Schlitz und Schlüchtern beginnen kann." Diesen Wunsch äußerte auch Stadtrat Karl Fischer, der die Grüße der Stadt Schlitz und des Bürgermeisters überbrachte. Mit dem Bau der Landes-Musikakademie in Schlitz und der Neukonzeption im Bereich des Heimatmuseums, werden nach Fischers Meinung Voraussetzungen geschaffen, die für eine enge Zusammenarbeit zwischen den Regionen sehr nützlich sein können.

Luc Laignel ließ sich vom Heimatgedanken in den Kunstwerken ebenfalls inspirieren und versuchte diese in Gedichtrezitationen, musikalisch unterstützt von Eckhard Siebers, aufzunehmen.
Der Anfang "einer wunderbaren Freundschaft" (Originalton der Schlüchterner Medien) ist gemacht. Jetzt bleibt zu hoffen, dass möglichst viele Besucher die "Brücke" betreten und den Weg nach Schlüchtern finden.

Für die Zukunft sind bereits weitere Ideen besprochen worden. Demnach sollen sowohl junge KünstlerInnen als auch die HobbymalerInnen der beiden Städte in Ausstellungen zusammenfinden.

 

Quelle: Schlitzer Bote
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